Bußgeldrechner: Geschwindigkeitsüberschreitungen

Bußgeldtabelle: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts für Pkw

Geschwindigkeitsüberschreitung BußgeldPunkte in FlensburgFahrverbot
… bis 10 km/h20 €--
… 11 - 15 km/h40 €--
… 16 - 20 km/h60 €--
… 21 - 25 km/h100 €1-
… 26 - 30 km/h150 €1(1 Monat)*
… 31 - 40 km/h200 €1(1 Monat)*
… 41 - 50 km/h320 €21 Monat
… 51 - 60 km/h480 €21 Monat
… 61 - 70 km/h600 €22 Monate
... über 70 km/h700 €23 Monate
* Ein Fahrverbot gilt nur für Wiederholungstäter (zweimal innerhalb eines Jahres mehr als 26 km/h zu schnell gefahren).

Bußgeldtabelle: Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts für Pkw

Geschwindigkeitsüberschreitung BußgeldPunkte in FlensburgFahrverbot
… bis 10 km/h30 €--
… 11 - 15 km/h50 €--
… 16 - 20 km/h70 €--
… 21 - 25 km/h115 €1-
… 26 - 30 km/h180 €1(1 Monat)*
… 31 - 40 km/h260 €11 Monat
… 41 - 50 km/h400 €21 Monat
… 51 - 60 km/h560 €21 Monat
… 61 - 70 km/h700 €22 Monate
... über 70 km/h800 €23 Monate
* Ein Fahrverbot gilt nur für Wiederholungstäter (zweimal innerhalb eines Jahres mehr als 26 km/h zu schnell gefahren).

Wir wehren unberechtigte Bußgeldbescheide ab.

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Wie messen mobile Blitzer?

Die Polizei und die Behörden setzen mobile Blitzer mit verschiedenen Technologien ein, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu erfassen. Dazu gehören:

  • Messungen über elektromagnetische Wellen (Radar)
  • Messungen über Lichtimpulse (Lidar/Laser)
  • Messungen mittels mehrerer Lichtstrahlen (Laserschranken)
  • Videonachfahrsystem: Messung aus einem zivilen Polizeiwagen

Diese Technologien können wiederum auf verschiedene Weise eingesetzt werden, wie z. B.:

  • als Handmessgerät (“Laserpistole”
  • auf einem Stativ
  • in einem Enforcement Trailer (Blitzer-Anhänger)

Dank ihrer Vielfältigkeit können mobile Blitzer in nahezu jeder Verkehrssituation eingesetzt werden, sodass es praktisch überall im öffentlichen Raum möglich ist, Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen.

Mobile Blitzer: Toleranz und Fehleranfälligkeit

Wie alle Geschwindigkeitsmessgeräte können auch mobile Blitzer keine hundertprozentige Genauigkeit garantieren. Um das auszugleichen, wird bei jeder Messung eine bestimmte Toleranz abgezogen, sodass die erfasste Geschwindigkeit noch weiter nach unten korrigiert wird. Der Toleranzabzug hängt vom gemessenen Tempo ab:

  • Unter 100 km/h: Es werden üblicherweise 3 km/h abgezogen.
  • Über 100 km/h: Es werden üblicherweise 3 Prozent abgezogen.

Eine Ausnahme bilden Videonachfahrsysteme. Bei diesen fahren Polizisten hinter einem vermeintlichen Raser her und ermitteln dessen Geschwindigkeit daran, wie schnell ihr eigenes Fahrzeug unterwegs ist. Das Messgerät steht somit nicht starr am Straßenrand wie andere mobile Blitzer, sondern findet selbst in Bewegung – ebenso wie das überwachte Auto. Diese Dynamik macht das Messverfahren anfällig für Fehler. Der Polizeiwagen muss z. B. während des gesamten Überwachungsvorgangs einen konstanten Abstand zum vorherfahrenden Auto halten. Das ist in der Praxis kaum möglich, insbesondere wenn währenddessen Kurven gefahren werden oder Spurwechsel erfolgen.

Aufgrund dieser hohen Fehleranfälligkeit wird bei Videonachfahrsystemen eine höhere Toleranz abgezogen. Dieser kann je nach Methodik 5 bis 20 Prozent betragen.

Mobile Blitzer können viele Fehler machen, die sich nicht durch einen Toleranzabzug ausgleichen lassen. Ein falscher Aufstellwinkel, mangelnde Eichung oder ungeschultes Personal machen Messungen oft ungültig. Prüfen Sie Ihren Bußgeldbescheid daher kritisch. Sie haben ab Zustellung genau zwei Wochen Zeit, um schriftlich Einspruch einzulegen. Bei Zweifeln hilft Ihnen ein Fachanwalt für Verkehrsrecht, Ihre Chancen zuverlässig einzuschätzen.

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Häufige Standorte für mobile Blitzer

Mobile Blitzer wechseln flexibel ihren Standort, was für einen Überraschungseffekt sorgt. Die Fahrzeugführer wissen nicht, dass eine Straße überwacht wird, und lassen sich leichter bei Tempoverstößen erwischen.

Die Behörden wählen die Plätze üblicherweise nach klaren Sicherheitskriterien aus:

  • Unfallhäufungspunkte
  • scharfe Kurven
  • Schulwege
  • Kindergärten
  • Wohngebiete
  • Autobahnbaustellen
  • Brücken
  • Tunnel

In Tunneln nutzen die Behörden spezielle Schwarzlichtblitzer. Diese blitzen mit für Menschen unsichtbarem Infrarotlicht, um gefährliche Schrecksekunden zu verhindern. Viele Fahrer merken nicht einmal, dass sie geblitzt wurden, ehe sie den Bußgeldbescheid erhalten. Das ist durchaus erlaubt: Weder stationäre noch mobile Blitzer müssen für die Fahrer sichtbar sein. Sie dürfen auch getarnt oder versteckt werden.

Können Sie mobile Blitzer beantragen?

Sie wohnen in einer Straße, in der immer wieder zu schnell gefahren wird, und möchten eine Geschwindigkeitskontrolle veranlassen? Leider ist es nicht direkt möglich, einfach ein paar mobile Blitzer beim Ordnungsamt zu beantragen. Über clevere Umwege können Sie die Behörden dennoch zum Handeln bewegen:

  • Verstöße dokumentieren: Notieren Sie Tatort, Uhrzeit, Kennzeichen und Autotyp.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Unterschriften sammeln: Gründen Sie eine Bürgerinitiative. Reichen Sie beim Straßenverkehrsamt einen Antrag auf einen verkehrsberuhigten Bereich ein. Häufen sich die Beschwerden, ordnet die Polizei oft mobile Kontrollen an.
  • Aktionswochen nutzen: Schlagen Sie Ihre Straße beim jährlichen Blitzermarathon als Kontrollpunkt vor.
Wir wehren unberechtigte Bußgeldbescheide ab

Unser Kanzlei-Team erhebt bei fehlerhaften Bußgeldbescheiden Einspruch und bewahrt Sie vor einer Geldbuße und ggf. dem Verlust Ihres Führerscheines.

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