Aktuelles Thema Alles, was Sie zum Dieselskandal wissen m├╝ssen.
EuGH erkl├Ąrt Abgas-Software in Dieselautos f├╝r illegal. Dieses Urteil fiel am Donnerstag in Luxemburg und k├Ânnte die Rechte f├╝r Besitzer ├Ąlterer Diesel-Wagen deutlich st├Ąrken. | Das OLG M├╝nchen entscheidet, dass auch Audi f├╝r die vom Skandal betroffenen Motoren, die von VW entwickelt wurden, haften muss. | Der Bundesgerichtshof setzt den Termin f├╝r ein Verfahren mit grundlegender Bedeutung fest. Im Verfahren gegen Daimler wird ├╝ber die Rechtm├Ą├čigkeit der sogenannten ÔÇťThermofensterÔÇŁ entschieden, Vorrichtungen, die ebenso wie die Manipulationssoftware von VW, Abgaswerte versch├Ânern sollen. | EuGH erkl├Ąrt Abgas-Software in Dieselautos f├╝r illegal. Dieses Urteil fiel am Donnerstag in Luxemburg und k├Ânnte die Rechte f├╝r Besitzer ├Ąlterer Diesel-Wagen deutlich st├Ąrken. | Das OLG M├╝nchen entscheidet, dass auch Audi f├╝r die vom Skandal betroffenen Motoren, die von VW entwickelt wurden, haften muss. | Der Bundesgerichtshof setzt den Termin f├╝r ein Verfahren mit grundlegender Bedeutung fest. Im Verfahren gegen Daimler wird ├╝ber die Rechtm├Ą├čigkeit der sogenannten ÔÇťThermofensterÔÇŁ entschieden, Vorrichtungen, die ebenso wie die Manipulationssoftware von VW, Abgaswerte versch├Ânern sollen. |

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├ťbersicht der Entwicklungen

17. Dezember 2020

EuGH erkl├Ąrt Abgas-Software in Dieselautos f├╝r illegal. Dieses Urteil fiel am Donnerstag in Luxemburg und k├Ânnte die Rechte f├╝r Besitzer ├Ąlterer Diesel-Wagen deutlich st├Ąrken.

30. November 2020

Das OLG M├╝nchen entscheidet, dass auch Audi f├╝r die vom Skandal betroffenen Motoren, die von VW entwickelt wurden, haften muss.

23. Oktober 2020

Der Bundesgerichtshof setzt den Termin f├╝r ein Verfahren mit grundlegender Bedeutung fest. Im Verfahren gegen Daimler wird ├╝ber die Rechtm├Ą├čigkeit der sogenannten ÔÇťThermofensterÔÇŁ entschieden, Vorrichtungen, die ebenso wie die Manipulationssoftware von VW, Abgaswerte versch├Ânern sollen.

15. Oktober 2020

Der Prozess gegen Martin Winterkorn und vier weiteren Angeklagten wegen Betrugs soll am 25. Februar beginnen. 134 Verhandlungstermine sind angesetzt.

30. Juli 2020

Weitere Urteile des BGH ergehen. So haben Fahrer*innen, die ihren Wagen nach Bekanntwerden des Skandals gekauft haben, keinen Anspruch auf Schadensersatz. Auch Vielfahrer*innen seien durch die intensive Nutzung ihrer Fahrzeuge entsprechend entsch├Ądigt worden. Zudem muss VW keine Deliktzinsen zahlen.

28. Mai 2020

Der BGH entscheidet, dass K├Ąufer*innen manipulierter Fahrzeuge grunds├Ątzlich einen Anspruch auf Schadensersatz haben. Die H├Âhe des Anspruchs wird aber abh├Ąngig von der gefahrenen Kilometerzahl reduziert. Der Konzern bietet seinen Kund*innen eine ÔÇťEinmalzahlungÔÇŁ an, um ihnen weitere Prozesse zu ersparen.

7. November 2019

Das Schleswig-Holsteinische OVG best├Ątigt die Rechtm├Ą├čigkeit der R├╝ckrufsanordnung des Kraftfahrt-Bundesamtes gegen├╝ber Opel. Wenige Wochen zuvor wurde der Autobauer dazu aufgefordert mehrere Modelle aufgrund von Softwareproblemen zur├╝ckzurufen und umzur├╝sten. Somit weitet sich der Skandal auch auf Opel aus.

30. September 2019

Prozessbeginn der Musterfeststellungsklage gegen VW. Mittlerweile haben sich 470.000 Verbraucher*innen der Klage angeschlossen.

Mai 2019

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig verh├Ąngt ein Bu├čgeld in H├Âhe von 535 Millionen Euro gegen Porsche wegen fahrl├Ąssiger Verletzung der Aufsichtspflicht in Bezug auf den Dieselskandal.

15. April 2019

Nach langen Ermittlungen erhebt die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage gegen Martin Winterkorn sowie vier weiteren F├╝hrungskr├Ąften.

25. Februar 2019

BMW muss ein Bu├čgeld in H├Âhe von 8,5 Millionen Euro zahlen. Weitere Strafen sind nicht zu bef├╝rchten. Das Unternehmen kommt im Abgasskandal somit deutlich glimpflicher davon, als andere Automobilhersteller.

1. November 2018

Die erste Musterfeststellungsklage wird beim OLG Braunschweig eingereicht. Dieses Verfahren betrifft die Anspr├╝che zehntausender Verbraucher.

11. Oktober 2018

VW bietet eine Umtauschpr├Ąmie an: Inhaber*innen ├Ąlterer Dieselfahrzeuge, die in und um belasteten St├Ądten wohnen, sollen so bis zu 5.000 Euro Rabatt auf Neuwagen erhalten, wenn sie ihre alten Autos in Zahlung geben.

8. Oktober 2018

Personalwechsel bei Audi: Der mittlerweile in U-Haft sitzende Audi-Chef Rupert Stadler verliert seinen Posten. Wer sein*e Nachfolger*in wird, ist unklar.

14. Juni 2018

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig verh├Ąngt ein Bu├čgeld in H├Âhe von einer Milliarde Euro gegen Volkswagen.

11. Juni 2018

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verpflichtet Daimler zum R├╝ckruf von 238.000 Fahrzeugen. Audi-Chef Rupert Stadler ger├Ąt ins Visier der Staatsanwaltschaft M├╝nchen.

Mai 2018

Audi stoppt die Produktion seines A6-Modells nach erneutem Verdacht der Abgasmanipuation.

Januar 2018

Es gibt mehrere Zwangsr├╝ckrufe von acht Audi-Modellen durch das Kraftfahrt-Bundesamt. Bis zu 127.000 Fahrzeuge sind betroffen.

10. Juni 2017

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart leitet Ermittlungen wegen Betrugs gegen mehrere Porsche-Mitarbeiter ein.

1. Juni 2017

Das Bundesverkehrsministerium best├Ątigt, dass auch Audi die Abgaswerte seiner Fahrzeuge in Deutschland manipuliert. 24.000 Autos sind betroffen.

17. April 2017

Die Ermittlungen in den USA gegen VW werden gegen eine Zahlung von 4,3 Milliarden Dollar eingestellt.

27. Januar 2017

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen Martin Winterkorn nun auch wegen Betrugs. Die Ermittlungen weiten sich auf weitere Beschuldigte aus.

20. Juni 2016

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt unter anderem gegen den mittlerweile zur├╝ckgetretenen Vorstandschef Martin Winterkorn wegen des Verdachts auf Marktmanipulation.

16. M├Ąrz 2016

Die Richter*innen in Bochum weisen die Klage gegen VW ab. VW gewinnt damit seinen ersten Rechtsstreit in Bezug auf den Skandal.

2. M├Ąrz 2016

In Bochum beginnt der erste deutsche Zivilprozess im Abgas-Skandal.

4. Januar 2016

Die USA verklagen VW und ihre Tochterunternehmen Audi und Porsche. Den Konzernen droht eine Milliardenstrafe.

2. November 2015

Laut der US-Umweltbeh├Ârde EPA sind nun auch 3-Liter-Motoren vom Skandal betroffen.

28. Oktober 2015

Verkauf der Suzuki-Anteile von Volkswagen als Reaktion auf den bisherigen wirtschaftlichen Schaden des Abgasskandals.

15. Oktober 2015

Die geplante europaweite R├╝ckrufaktion zur Umr├╝stung der mit der Manipulationssoftware ausgestatteten Fahrzeuge umfasst 8,5 Millionen Autos.

2. Oktober 2015

VW richtet eine Website ein, auf der Kund*innen ├╝berpr├╝fen k├Ânnen, ob ihr Fahrzeug von der Manipulation betroffen ist oder nicht. Nach den USA und Deutschland ermitteln nun auch franz├Âsische Beh├Ârden gegen VW. Viele weitere Staaten k├╝ndigen Untersuchungen an.

28. September 2015

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig leitet Ermittlungen ein. Mittlerweile sind nach Angaben des Konzerns mehr als zwei Millionen Fahrzeuge betroffen; darunter auch Modelle von Audi und Skoda.

19. und 20. September 2015

Volkswagen gibt die Manipulation der Abgaswerte zu. In einem Statement entschuldigt sich Vorstandschef Martin Winterkorn und verspricht eine umfassende Aufkl├Ąrung.

18. September 2015

Ver├Âffentlichung der Betrugsvorw├╝rfe durch die US-Umweltbeh├Ârde EPA. Insgesamt sind neun Modelle betroffen.

2014

Untersuchungen der Umweltorganisation International Council on Clean Transportation und der Universit├Ąt West Virginia decken erh├Âhte Emissionswerte bei einigen Volkswagen-Modellen in den USA auf.